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Raiffeisen International übernimmt Abwicklungszentrum in der Ukraine


30. August 2005

Raiffeisen International übernimmt Abwicklungszentrum in der Ukraine

 

Die Raiffeisen International Bank-Holding AG (Raiffeisen International) hat einen Vertrag zur vollständigen Übernahme der Abwicklungsgesellschaft Ukrainian Processing Center (UPC) unterzeichnet. Beide Vertragsparteien haben über den Kaufpreis Stillschweigen vereinbart.

Heinz Wiedner, Chief Operating Officer der Raiffeisen International, kommentiert die Transaktion: “Diese Übernahme ermöglicht es uns, die weitere Expansion unseres regionalen Kartengeschäftes kosteneffizient und qualitativ voranzutreiben. Das UPC komplettiert unsere bestehende Strategie, die Abwicklung innerhalb des Konzerns stärker zu zentralisieren und so weitere Skaleneffekte zu schaffen.“ Aris Bogdaneris, Vorstandsmitglied der Raiffeisen International für Retail Banking, fügt hinzu: „Die Entwicklung von Kartenprodukten bleibt eine der Top-Prioritäten in unserer Retail Banking Strategie.“

Die Abwicklung von Zahlungskartentransaktionen ist ein schnell wachsender Markt in der Ukraine. Nach der jüngsten Statistik der Ukrainischen Nationalbank für das erste Quartal 2005, ist die Anzahl an Transaktionen im Vergleich zur Vorjahresperiode um 40 Prozent gewachsen, während das Volumen mit 55 Prozent noch stärker wuchs.

Das UPC soll die Abwicklung von Bankomat- und POS-Transaktionen regional verbessern und dem bestehenden Kartengeschäft der Raiffeisen International in der Ukraine einen Schub geben. Das UPC ist als unabhängiges Abwicklungszentrum von den führenden Kartengesellschaften wie Visa International, MasterCard, American Express und Diners Club zertifiziert. Es wurde 1997 mit dem Ziel gegründet, die Entwicklung von internationalen und lokalen bargeldlosen Zahlungssystemen zu unterstützen. In der Ukraine zählen 32 Banken zu seinen Kunden.

Zu den Dienstleistungen des UPC gehören unter anderem die Authorisierung von lokalen und internationalen Zahlungskartentransaktionen, technischer Support für POS-Terminals, die Entwicklung und das Management von Bankomat-Netzwerken sowie regionales Interbanken Clearing.

 
Die Raiffeisen International ist die Steuerungseinheit für die Beteiligungen der Raiffeisen Zentralbank Österreich AG (RZB) in Zentral- und Osteuropa (CEE). Ihre Aktien notieren an der Wiener Börse. Die RZB hält 70 Prozent, der Rest befindet sich im Streubesitz. Die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) und die International Finance Corporation (IFC) halten jeweils rund 3 Prozent des Grundkapitals. Die Raiffeisen International steuert das führende Bankennetzwerk in CEE mit Netzwerkbanken und Leasinggesellschaften in 16 Märkten. Mehr als 5,7 Millionen Kunden werden im Wege von rund 970 Geschäftsstellen betreut. In acht Märkten befindet sich die jeweilige Netzwerkbank unter den drei größten Banken.