Raiffeisen Bank International AG - Home
Zurück

Raiffeisenbank legt bei russischen Privatkunden deutlich zu


03. November 2005

Raiffeisenbank legt bei russischen Privatkunden deutlich zu

Einlagen von Privatkunden erstmals über USD 1 Milliarde. Mehr als 250.000 Karten ausgegeben. Neues Kreditkarten-Produkt zum Jahresende. Massiver Filialausbau geplant. Bestmögliches Rating von Moody´s in Russland. 

Die ZAO Raiffeisenbank Austria, Moskau, die russische Tochtergesellschaft der Raiffeisen International Bank-Holding AG (Raiffeisen International), hat zum Ende des dritten Quartals 2005 erstmals die magische Grenze von USD 1 Milliarde bei den Privatkundeneinlagen überschritten. Das entspricht einem Wachstum von 74 Prozent gegenüber dem Jahresendwert 2004 von USD 576 Millionen. Der größte Teil dieser Einlagen wurde in den Moskauer Filialen der Raiffeisenbank getätigt. Nach CEA Interfax rangiert die Raiffeisenbank bei Privatkundeneinlagen an achter Stelle in Russland.

„Russland ist der größte Markt in unserer Zielregion. Die stark wachsenden Privatkundeneinlagen sind ein Zeichen des hohen Vertrauens unserer Kunden und ein Resultat unserer guten Servicequalität“, so Aris Bogdaneris, für Retail Banking zuständiges Vorstandsmitglied der Raiffeisen International.

Das ausgeprägte Vertrauen der Kunden beruht hauptsächlich auf der hohen finanziellen Sicherheit der Raiffeisenbank, welche auch durch Moody´s Investors Services bestätigt wurde. Moody´s hat kürzlich das lang- und kurzfristige Rating der Raiffeisenbank auf Fremdwährungseinlagen von Ba1/Not prime auf Baa2/Prime-2 angehoben. Dieses ist das bestmögliche Rating in Russland, das dem Länder-Rating der Russischen Föderation von Baa2 entspricht.


Raiffeisenbank hat mehr als 250.000 Kontokarten ausgegeben


Zum Ende des dritten Quartals 2005 überstieg die Zahl der von der Raiffeisenbank ausgegebenen Kontokarten 250.000. Die Raiffeisenbank ist Mitglied von VISA International sowie MasterCard International und begibt alle Arten von Kontokarten für RUB, USD und EUR denominierte Konten inklusive Karten mit Kreditlimit.


„Das Kartengeschäft in Russland wächst rasant. Der positive Effekt ist dabei zweierlei: Zum einen entwickelt sich generell eine sicherere Zahlungskultur und zum anderen entstehen für uns so wertvolle Provisionserträge. Darüber hinaus werden wir zum Jahresende ein neues Kreditkarten-Produkt starten“, erklärte Bogdaneris.


Die Kunden der Raiffeisenbank nutzen die Kontokarten sehr aktiv in Geschäften und Restaurants. Das entsprechende Umsatzvolumen entspricht 10 Prozent des gesamten Umsatzvolumens von Visa International in Russland. Das über die Raiffeisenbank abgewickelte Volumen beläuft sich auf USD 160 Millionen pro Monat. Nach Zahlen von Visa International ist die Raiffeisenbank die Nummer 2 in Russland nach Privatkundenumsatz.


Um den Kundenservice weiter zu erhöhen, erweitert die Raiffeisenbank kontinuierlich ihr Bankomatnetzwerk. Von den mittlerweile 300 Bankomaten bieten viele Euro-Behebungen und sind mit Einzahlvorrichtungen ausgestattet. Raiffeisenbank-Bankomaten ermöglichen den Kunden auch ihre Mobilfunkrechnungen oder „NTV+“ Monatsrechnungen über Raiffeisenbank Visa- oder MasterCard-Karten zu begleichen. Diese Zahlungen werden in real-time durchgeführt.


23 neue Filialen in den nächsten 12 Monaten


Innerhalb der nächsten 12 Monate plant die Raiffeisenbank die Eröffnung von 23 neuen Filialen in Moskau und in größeren Provinzstädten. Dadurch wird sich die Gesamtzahl an Filialen auf 40 erhöhen. Diese Eröffnungen sind Teil eines umfangreichen Filialausbauprogramms der Raiffeisenbank, um das Retail Banking Potenzial in Russland zu nutzen.


„Es gibt nach wie vor ein großes Potenzial für Bankdienstleistungen in Russland. Wir wollen dieses nutzen, indem wir weiter in Moskau und den großen Provinzstädten expandieren“, so Bogdaneris. Derzeit verfügt die Raiffeisenbank über 13 Filialen in Moskau und zwei Filialen in Sankt Petersburg, sowie Regionalfilialen in Jekaterinenburg und Samara. Filialeröffnungen sind unter anderem in Nischnij Nowgorod, Krasnojarsk, Perm und Tscheljabinsk geplant.


                                                  * * * * *

Die ZAO Raiffeisenbank Austria ist eine Tochtergesellschaft der Raiffeisen International Bank-Holding AG (Raiffeisen International). Als Universalbank bietet sie umfangreiche Services für Kommerz- und Privatkunden sowie im Investment Banking an. Die Raiffeisenbank ist seit 1996 in Russland tätig und ist nach Halbjahresbilanzsumme 2005 die 10. größte Bank des Landes und die Nummer 4 nach Privatkundenkrediten (CEA Interfax). Bei Hypothekarkrediten belegt sie den 3. Rang (RBC.Rating) und bei Autofinanzierungen den 1. Rang nach 2004 Zahlen (Autonews.ru).
 
Die Raiffeisen International ist für die Steuerung der Beteiligungen des Konzerns der Raiffeisen Zentralbank Österreich AG (RZB) in Zentral- und Osteuropa (CEE) verantwortlich. Ihre Aktien notieren an der Wiener Börse. Die RZB hält 70 Prozent, der Rest befindet sich im Streubesitz. Die International Finance Corporation (IFC) und die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) halten jeweils rund 3 Prozent des Grundkapitals. Die Raiffeisen International steuert das führende Bankennetzwerk in CEE mit 16 Tochterbanken und zahlreichen Leasinggesellschaften in 16 Märkten. 9,2 Millionen Kunden werden im Wege von rund 2.400 Geschäftsstellen betreut. In acht Märkten befindet sich die jeweilige Netzwerkbank unter den drei größten Banken. Die Bilanzsumme der Raiffeisen International betrug per Ende Juni 2005 € 32,9 Milliarden, ein Plus von 14 Prozent gegenüber dem Jahresende 2004. Der Periodenüberschuss vor Steuern für das erste Halbjahr betrug € 273,3 Millionen, 58 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.